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Mit Sicherheit Steuern sparen

 

Versicherungen und Altersvorsorge: Wie man beim Fiskus Geld zurückholt

 

Es ist eine schöne Stange Geld, die Arbeitnehmer und Selbstständige jährlich durch die Lohn- und Einkommensteuer an Vater Staat zahlen. Da lohnt es schon, wenn man den einen oder anderen Kniff kennt, mit dem sich die Steuerlast reduzieren lässt. Einige Möglichkeiten bieten dabei die Beiträge für bestimmte Versicherungen sowie das Geld, das man in die Altersvorsorge investiert. So können beispielsweise die Kosten für die Privathaftpflicht als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Autofahrer und Hundehalter können sich darüber freuen, dass dies auch für die Kfz- und die Hundehalterhaftpflichtversicherung gilt.

 

Risikolebensversicherungen

 

Eine besondere Rolle in Steuerfragen spielt auch die Risikolebensversicherung. Hier können die Beiträge ebenfalls als Sonderausgaben die Steuerschuld senken. Außerdem sollte man beim Abschluss der Police genau darauf achten, wer die Leistung im Todesfall erhält. Diese Person muss nämlich Erbschaftssteuer auf den Ertragsanteil der Auszahlung bezahlen. „Für Ehepartner sowie Kinder gibt es zwar Freibeträge in Höhe von 500.000 beziehungsweise 400.000 Euro“, sagt Michael Martin von der Nürnberger, „doch wenn unverheiratete Partner die Begünstigten sind, reduziert sich der Freibetrag je nach Steuerklasse auf 20.000 Euro.“ Der Experte verrät jedoch einen Trick, um diese Zahlung an den Fiskus zu umgehen: Ist der Begünstigte auch der Versicherungsnehmer, also der Vertragspartner der Versicherung, muss er keine Steuern zahlen. Der Begünstigte muss dann statt seines eigenen Lebens nur das seines Partners versichern.

 

Als Altersvorsorgeaufwendungen können gesetzliche und private Rentenversicherungen wie die Rürup-Rente berücksichtigt werden. Für 2019 können 88 Prozent des Jahresbeitrags abgesetzt werden, im Jahr 2025 dann 100 Prozent. Für 2019 gilt aber die Höchstgrenze von maximal 24.305 Euro. Verheiratete können das Doppelte absetzen. Eine besondere Rolle spielen Riester-Verträge, bei denen jährlich Beiträge bis zur Höchstgrenze von 2100 Euro inklusive der staatlichen Zulage geltend gemacht werden können.

Mit etwas Geschick können auch unverheiratete Paare die Risikolebensversicherung von Steuern weitgehend freihalten.
Foto: djd/Nürnberger Versicherung

Entwicklung im Steuerrecht

 

Was Gerichte im ersten Halbjahr 2019 entschieden haben

 

Notwendige Mehraufwendungen   bei doppelter Haushaltsführung

 

Gemäß § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr. 5 EStG (Einkommensteuergesetz) sind notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung entstehen, Werbungskosten.

Fraglich war, ob auch eine anfallende Vorfälligkeitsentschädigung an eine Bank im Rahmen eines Darlehens zur Finanzierung einer Wohnung hierunter fällt. Der BFH (Bundesfinanzhof) hat dies mit Urteil vom 03.04.2019 abgelehnt. Wird die Wohnung am Beschäftigungsort anlässlich der Beendigung einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung veräußert, ist eine dabei anfallende Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen.

Als entscheidendes Kriterium wird hier der fehlende Veranlassungszusammenhang mit den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit angesehen. Die streitige Vorfälligkeitsentschädigung sei aufgrund der Veräußerung der Wohnung angefallen. Mit der Veräußerung hat das Finanzierungsdarlehen hinsichtlich der Erzielung von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit seinen Nutzen verloren.

 

Beratung sehr zu empfehlen

 

Anhand des dargestellten Falls wird deutlich, dass jede steuerrechtlich relevante Gestaltung einer besonders sorgfältigen und in der Sache umfassenden Beratung bedarf.

 

Andreas Völker LL.M. Rechtsanwalt

Leitenstraße 40, 82538 Geretsried-Gelting

Fachanwalt für Steuerrecht

Telefon: 08171/426518

Die fünf größten
rechtlichen Risiken

 

Eine Studie hat erforscht, wo man besonders schnell
in einen juristischen Streit geraten kann

Verträge:   Von der Flugbuchung bis zum Autokauf

 

Der Klick im Online-Shop, die Buchung des nächsten Urlaubs oder auch der Kauf des neuen Wagens – beim Abschluss von Verträgen läuft nicht immer alles nach Plan. Die Bandbreite an Risiken ist hoch. Häufig ist bei solchen Problemen rechtliche Hilfe notwendig.

Arbeit: Krach mit dem Chef oder den Kollegen

 

Ein unbefriedigendes Arbeitszeugnis, Mobbing durch den Büronachbarn oder die Kündigung: Gründe, sich mit Vorgesetzten oder Kollegen zu streiten, gibt es viele. Vielmals landen diese Fälle vor Gericht –   und lassen sich oft nur mit Rechtsbeistand klären. Die Anwalts- und Gerichtskosten etwa bei einer Kündigung sind für Arbeitnehmer oft nicht aus eigener Kraft zu stemmen.

Zudem muss bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten in der ersten Instanz jeder seine Kosten selbst tragen, auch der Gewinner. Mit einem Berufs-Rechtsschutz ist man vor diesem Risiko geschützt.

Verkehr: Blitzerfoto, Knöllchen und Co.

 

Der Straßenverkehr birgt einiges an Ärgerpotenzial. Für Autofahrer geht es dabei häufig um Bußgelder oder den Führerscheinentzug wegen. Besonders kritisch wird es aber, wenn sich ein Autofahrer nach einem Unfall zu schnell vom Ort des Geschehens entfernt: Hier droht nicht nur eine Geldbuße, sondern eine Strafanzeige. Manche Verkehrs-Rechtsschutzversicherungen sichern auch den ruhenden Verkehr ab, etwa wenn man sich mit einem falsch geparkten Wagen ein Knöllchen einhandelt – informieren Sie sich genau.

Wohnen: Zoff mit  Nachbarn und Vermietern

 

Zoff zwischen Nachbarn und zwischen Mietern und Vermietern ist alltäglich. Mal geht es um zu laute Musik, mal um das Haustier in der Mietswohnung. Oft hilft bei solchem Zank eine Mediation unter Mitwirkung der Beteiligten, um die Wogen zu glätten und ein friedliches Miteinander nach der Konfliktlösung zu ermöglichen.

Schadenersatz: Von Zahnkrone bis Hundebiss

 

Die Zahnkrone bereitet Probleme oder Nachbars Bello hat zugebissen: Wer als Geschädigter Schadenersatzforderungen durchsetzen will, braucht oft rechtlichen Beistand. Dann kommen hohe Rechnungen auf ihn zu. Eine preiswertere und nervenschonende Alternative stellt auch hier eine außergerichtliche Streitschlichtung etwa per Mediation dar.

Unstimmigkeiten und Reibereien im Beruf und im privaten Alltag eskalieren öfter zu ausgewachsenen Rechtsstreitigkeiten. Wünschen tut sich das niemand, doch wenn es darum geht, das eigene gute Recht zu verteidigen, beißt so mancher eben doch in den sauren Apfel.

Aber wo lauert für Verbraucher die größte Gefahr, in eine juristische Auseinandersetzung zu geraten? Die Rechtsschutzversicherung Roland hat aus allen Leistungsfällen des Jahres 2018 die fünf größten Risiken ermittelt.

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Ein Streit mit Kollegen oder dem Chef kann oftmals vor Gericht enden.
Foto: djd/Roland Rechtsschutz Versicherungs AG